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25. Februar 2010

Gutachten zur StUB Erlangen untersucht ver­schie­dene Konzepte

Ein Gutachten im Auftrag des ZVGN und der beteiligten Ge­biets­kör­per­schaften wird aktuell zum so­ge­nannten T-Netz der Stadt-Umland-Bahn Erlangen erstellt. Dieses Netz besteht aus einer von Nord nach Süd verlaufenden Trasse von Thon nach Erlangen sowie einer Ost-West-Ver­bin­dung von Eschenau über Erlangen bis Herzogen­aurach. Berück­sichtigt werden auch die Vorschläge der Bürgerinitiative „Umweltverträgliche Mo­bi­li­tät im Schwabachtal". Deren Konzept sieht eine feinere Erschließung im Erlanger Westen vor. Die weitere An­bin­dung Herzogen­aurachs soll über einen südlich verlaufenden Ast und die Einbeziehung der ehemaligen Bahn­tras­se erfolgen. Im Gegensatz dazu zielt das eigentliche T-Netz vorrangig auf die überörtliche Ver­kehrs­er­schlie­ßung und die aus dem Umland einbrechenden Verkehrsströme ab. Mit möglichst kurzen Fahr­zeiten vom Erlanger Bahn­hof über Büchenbach nach Herzogen­aurach sollen dort insbesondere die neuen sowie zukünftigen Entwicklungsgebiete angebunden werden. Dabei wird in Erlangen auch der Bau einer neuen Talquerung über die Regnitz unterstellt, die aus­schließ­lichen der Nutzung durch öf­fent­liche Ver­kehrs­mit­tel dienen soll.

Für den östlichen Ast der StUB in Rich­tung Eschenau wird eine zukünftige Umgehungsstraße im Schwabachtal unterstellt. Laut einer gutachterlichen Aussage der zu­stän­digen Fachabteilung bei der Regierung von Mit­tel­fran­ken ist deren Bau Voraussetzung für die Stadt-Umland-Bahn. Nur so kann die PKW-Belastung auf der be­ste­henden Straße so weit reduziert werden, dass hier eine Führung der StUB-Trasse im Straßenraum möglich ist. Die Umgehungsstraße ist vor Ort al­ler­dings umstritten.